Red Hat Enterprise Linux (perl-yaml, pillow): Mehrere Schwachstellen
WID-SEC-2026-4285 · erstmals 02.11.2026 · aktualisiert 02.11.2026 · CVSS 9,8
Worum es geht
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um Dateien zu manipulieren, beliebigen Code auszuführen, Informationen offenzulegen und Denial-of-Service-Angriffe zu starten.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- Dateien zu manipulieren
- beliebigen Code auszuführen
- Informationen offenzulegen
- Denial-of-Service-Angriffe zu starten
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat Enterprise Linux 8
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:93077 vom 2026-11-01 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:93471 vom 2026-11-01 access.redhat.com
CVE: CVE-2017-20285, CVE-2019-25777, CVE-2026-112900, CVE-2026-112393, CVE-2026-112398
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.