Bedrohungslage
mittel

GNU Emacs und Red Hat Enterprise Linux: Schwachstelle ermöglicht Codeausführung

WID-SEC-2024-3558 · erstmals 28.11.2024 · aktualisiert 19.10.2026 · CVSS 7,5

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Worum es geht

GNU Emacs ist Texteditor, welcher durch eine Programmierschnittstelle in der Programmiersprache Emacs Lisp mit beliebigen Erweiterungen ausgestattet werden kann. Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in GNU Emacs und Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Programmcode auszuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Debian Linux
  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Ubuntu Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • Gentoo Linux
  • SUSE openSUSE
  • RESF Rocky Linux
  • Open Source GNU Emacs <30.0.92
  • Red Hat Enterprise Linux 8
  • Red Hat Enterprise Linux 9

und 1 weitere

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source GNU Emacs 30.0.92

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2024-53920

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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