Bedrohungslage
mittel

Keycloak (XStream und Infinispan): Multiple Vulnerabilities

WID-SEC-2025-0463 · erstmals 28.02.2025 · aktualisiert 30.01.2026 · CVSS 7,5

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Worum es geht

Keycloak ermöglicht Single Sign-On mit Identity and Access Management für moderne Anwendungen und Dienste. Ein entfernter, anonymer oder lokaler Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Keycloak ausnutzen, um einen Denial-of-Service-Zustand zu erzeugen und vertrauliche Informationen preiszugeben.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial-of-Service-Zustand zu erzeugen
  • vertrauliche Informationen preiszugeben

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • IBM InfoSphere Information Server 11.7
  • Red Hat Enterprise Linux
  • IBM FileNet Content Manager
  • Open Source Keycloak <26.1.3
  • Red Hat JBoss Data Grid <8.5.3
  • Atlassian Confluence <9.2.2
  • Atlassian Confluence <9.3.2
  • Atlassian Confluence <8.5.21
  • Trellix ePolicy Orchestrator <2025 Update 5
  • IBM DB2
  • Dell ECS <4.2.0.0

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source Keycloak 26.1.3
  • Red Hat JBoss Data Grid 8.5.3
  • Atlassian Confluence 9.2.2
  • Atlassian Confluence 9.3.2
  • Atlassian Confluence 8.5.21
  • Trellix ePolicy Orchestrator 2025 Update 5
  • Dell ECS 4.2.0.0

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2024-47072, CVE-2025-0736

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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