Bedrohungslage
mittel

Red Hat Enterprise Linux und Oracle Linux (iputils): Schwachstelle ermöglicht Denial of Service

WID-SEC-2025-2243 · erstmals 09.10.2025 · aktualisiert 01.06.2026 · CVSS 5,3

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) und Oracle Linux (iputils) sind populäre Linux-Distribution. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Enterprise Linux und Oracle Linux (iputils) ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat Enterprise Linux
  • IBM Storwize
  • RESF Rocky Linux
  • Red Hat Enterprise Linux 9
  • Red Hat Enterprise Linux 9.2
  • Red Hat Enterprise Linux 9.4
  • Oracle Linux 9 (x86_64)
  • Oracle Linux 9 (aarch64)
  • Dell Secure Connect Gateway Appliance <5.32.00.18

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Dell Secure Connect Gateway Appliance 5.32.00.18

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2025-48964

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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