Bedrohungslage
mittel

Internet Systems Consortium BIND: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-0863 · erstmals 26.03.2026 · aktualisiert 15.10.2026 · CVSS 7,5

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Worum es geht

BIND (Berkeley Internet Name Domain) ist ein Open-Source-Softwarepaket, das einen Domain-Name-System-Server implementiert. Ein entfernter, anonymer oder authentisierter Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Internet Systems Consortium BIND ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen oder Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen oder Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • IBM AIX 7.3
  • IBM VIOS 4.1
  • Dell NetWorker
  • Debian Linux
  • Amazon Linux 2
  • IBM AIX 7.2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Fedora Linux
  • Ubuntu Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • SUSE openSUSE

und 8 weitere

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Internet Systems Consortium BIND 9.18.47
  • Internet Systems Consortium BIND 9.20.21
  • Internet Systems Consortium BIND 9.21.20
  • Red Hat OpenShift Container Platform 4.19.36

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 48 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-1519, CVE-2026-3104, CVE-2026-3119, CVE-2026-3591

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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