Cisco Finesse: Schwachstelle ermöglicht Manipulation von Dateien und potenziell Codeausführung
WID-SEC-2026-1790 · erstmals 05.06.2026 · aktualisiert 05.06.2026 · CVSS 6,1
Worum es geht
Cisco Finesse integriert traditionelle Contact-Center-Funktionen web-basiert in einen Thin-Client-Desktop. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Cisco Finesse ausnutzen, um Dateien zu manipulieren und potenziell um beliebigen Programmcode auszuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- Dateien zu manipulieren
- potenziell um beliebigen Programmcode auszuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Cisco Finesse <15.0(1)SU1
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Cisco Finesse 15.0(1)SU1
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Cisco Security Advisory cisco-sa-finesse-rfi-gwpkdc89 vom 2026-06-04 sec.cloudapps.cisco.com
CVE: CVE-2026-20175
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.