Bedrohungslage
mittel

vim: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-2522 · erstmals 27.07.2026 · aktualisiert 14.10.2026 · CVSS 7,0

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Worum es geht

Vim (Vi IMproved) ist eine Weiterentwicklung des Texteditors vi. Ein lokaler Angreifer kann mehrere Schwachstellen in vim ausnutzen, um beliebigen Programmcode mit Benutzerrechten auszuführen, einen Denial-of-Service-Zustand auszulösen oder vertrauliche Informationen offenzulegen.

Unter welchen Bedingungen?

Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Programmcode mit Benutzerrechten auszuführen
  • einen Denial-of-Service-Zustand auszulösen oder vertrauliche Informationen offenzulegen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • IBM QRadar SIEM
  • RESF Rocky Linux
  • SUSE Linux
  • SUSE openSUSE
  • Oracle Linux
  • Open Source vim <9.2.0844
  • Open Source vim <9.2.0846
  • Open Source vim <9.2.0847

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source vim 9.2.0844
  • Open Source vim 9.2.0846
  • Open Source vim 9.2.0847

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 20 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-73076, CVE-2026-73072, CVE-2026-73071

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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