NGINX: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service
WID-SEC-2026-3373 · erstmals 16.09.2026 · aktualisiert 29.09.2026 · CVSS 6,5
Worum es geht
NGINX ist eine Webserver-, Reverse Proxy- und E-Mail-Proxy Software. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in NGINX ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Amazon Linux 2
- SUSE openSUSE
- NGINX NGINX Open Source <1.30.5
- NGINX NGINX Open Source <1.31.6
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- NGINX NGINX Open Source 1.30.5
- NGINX NGINX Open Source 1.31.6
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- GitHub Security Advisory GHSA-fjgw-pmcm-g7j7 vom 2026-09-15 github.com
- F5 Security Advisory vom 2026-09-15 my.f5.com
- openSUSE Security Update OPENSUSE-SU-2026:11807-1 vom 2026-09-20 lists.opensuse.org
- Amazon Linux Security Advisory ALAS2NGINX1-2026-016 vom 2026-09-29 alas.aws.amazon.com
CVE: CVE-2026-90439
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.