Bedrohungslage
mittel

OpenVPN: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-3915 · erstmals 14.10.2026 · aktualisiert 23.10.2026 · CVSS 7,1

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Worum es geht

OpenVPN ist eine Open Source Software zum Aufbau eines Virtuellen Privaten Netzwerkes (VPN) über eine verschlüsselte TLS-Verbindung. Zur Verschlüsselung werden die Bibliotheken des Programmes OpenSSL benutzt. Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann mehrere Schwachstellen in OpenVPN ausnutzen, um Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen, Denial of Service Attacken durchzuführen und Informationen offenzulegen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz, aber nur mit gültigem Zugang (Anmeldung nötig), etwa mit gestohlenen Zugangsdaten oder als Innentäter.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen
  • Denial of Service Attacken durchzuführen
  • Informationen offenzulegen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Open Source OpenVPN >=2.3.0
  • Ubuntu Linux
  • Open Source OpenVPN <2.7.8
  • Open Source OpenVPN >=2.7_alpha3

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source OpenVPN >=2.3.0
  • Open Source OpenVPN 2.7.8
  • Open Source OpenVPN >=2.7_alpha3

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-84790, CVE-2026-88964

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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